Tarvios's Blog

Dies ist ein test…

Mai 2, 2011
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…mit dem wordpress app. Scheint zu funktionieren 🙂


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Mein Beinahe-Crash

Oktober 11, 2010
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Meistens passieren Unfälle wenn man es eilig hat.
Gestern war so ein Tag.

Ich war um 14 Uhr zum Spielen verabredet und leider ein wenig zu spät von der Buchmesse weg gekommen.
Zum Spielen brauchte ich leider meine Würfel, die ich Freitags bei einem Freund gelassen hatte. Fuhr also erst zu ihm nach Johannesberg, einem kleinen Dörfchen am Rande von Aschaffenburg, dass leider ein gutes Stück höher liegt und man deshalb schlicht und ergreifend eine steile lange Anhöhe als Fahrtweg hat.
Schon aus Aschaffenburg raus, fuhr ich einem PKW mit Würzburger Kennzeichen nach, der leider ein paar Schilder falsch zu deuten schien, fuhr er doch 30, wo man 50 fahren konnte.
Natürlich war ich wie so oft ungeduldig beim Autofahren (ich bin ein anderer Mensch hinterm Steuer… Mensch trifft es nicht, eher Ork ^^) und ja sowieso schon zu spät.
Mein Vordermann fuhr wenigstens außerhalb der Stadt ein fast angenehmes Tempo, leider wurde ich trotzdem oft gezwungen zwischen dem dritten und vierten Gang zu wechseln.

Plötzlich blinkt mein Vordermann nach links, wo es allerdings nichts zum abbiegen gibt. Dachte mir aber, er möchte, dass ich ihn überhole, was allerdings wegen der schlecht einsehbaren Straßenlage nicht sofort ging, also fuhr ich etwa 100 meter hinter dem Blinkenden her als er zusätzlich stark bremste und fast anhielt.
Jetzt war mir klar, ich soll ihn überholen weil er sich hier einfach nicht auskennt, schaltete in den zweiten Gang und beschleunigte rasant um an ihm vorbei zu kommen. In genau diesem Moment versuchte er links abzubiegen. Ich sah es, riss mein Steuer auch nach links und stieg voll auf die Eisen, mein ABS fing direkt zu rattern an und ich konnte meinen Wagen nach etwa 20 Metern in der Wiese zum stehen bringen. Ich war mir sicher seine komplette Seite erwischt zu haben, zumindest hörte es sich so an als ich an ihm vorbeiknatterte.
Jetzt sah ich auch wo der Herr hinfahren wollte. Es gab nämlich doch einen Weg, einen kleinen Feldweg, der von meiner Fahrseite aus durch Hecken für mich überhaupt nicht ersichtlich war (ich komme später nochmal drauf zurück).
Der „Würzburger“ (ich nenn ihn einfach mal so in Ermangelung eines Namens) bog tatsächlich noch ab und blieb stehen. Er war mitte fünfzig und mit seinen Eltern und seiner Schwester oder Tochter unterwegs. Glücklicherweise war den Leuten nichts passiert.
Ich schaute mir mein Auto an und fand bis auf einen Kratzer im Plastik vorne rechts nichts, genauso wenig er an seinem Fahrzeug. Puh, Glück gehabt.

Ein anderer Autofahrer blieb noch stehen und bot sich als Zeuge an. Ich sagte ihm, dass ich dachte der Würzburger wolle, dass ich ihn überhole. Er dachte lustigerweise das gleiche.
Der Würzburger erklärte, dass er nur früh genug schon blinken wollte und er sich hier auskennt und über den Feldweg zu irgendwelchen Obstbäumen fahren wollte.
Glücklicherweise blieben wir alle sehr gelassen (mal abgesehen von dem Adrenalin das mir durch den Körper schoss) und beschlossen alles auf sich beruhen zu lassen. War ja auch nicht wirklich was passiert.

Als ich schon im Auto saß und wieder weg fahren wollte, kam der Vater des Fahrers noch einmal zu mir und erzählte mir noch wie teuer das alles doch geworden wäre, wenn was passiert wär (er wollt eigtl. nur ein wenig schwätzen), weil ich ja immerhin über eine geschlossenen Linie hinaus überholen wollte (geschlossene Linie = Überholverbot). Ich bedankte mich noch bei ihm und sagte wie erleichtert ich wäre, dass nichts passiert ist.

Ich fuhr los und überdachte noch einmal alles. Meine Blitzschnelle Reaktion (sagten sowohl die im Würzburger als auch im Zeugen Auto) hatte schlimmeres vereitelt.
Und dann fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Durchgezogene Linie? Na klar. Aber die galt logischerweise nicht nur für mich zum überholen, sondern auch für den Würzburger zum abbiegen. Deswegen war der Herr auch nicht daran interessiert sein Auto genauer untersuchen zu lassen, er wäre genauso dran gewesen wie ich, wenn nicht sogar noch schlimmer. Man darf von dieser Seite nicht in den Feldweg abbiegen (ich sagte ich komme nochmal drauf zurück) weil man ihn durch das Dornengestrüpp nicht einsehen kann.

Naja, Ende gut, alles gut… oder so ähnlich.
Bin auf jeden Fall sehr froh, dass wirklich nichts schlimmeres passiert ist und nächstes Wochenende werde ich vielleicht sogar wieder darüber lachen können.


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Mein Spaß mit der 1und1 Internet AG

August 18, 2010
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Im Februar 2008 habe ich einen Vertrag mit der 1und1 Internet AG für einen DSL Anschluß abgeschlossen.
Im Juli 2009 bin ich umgezogen und habe diesen Umzug auch angemeldet. Bei dem Telefongespräch stellte sich heraus, dass mir 1und1 in der neuen Wohnung nicht die gleiche Leistung wie in der alten Wohnung bieten können. Da ich aber damals schon wußte, dass es hier durchaus Anbieter gibt, die mir die passende Leitung zur Verfügung stellen, erwähnte ich, dass ich dann meinen Vertrag zum Februar 2010 fristgemäß kündigen würde, da ich für das gleiche Geld einfach eine dreimal so schnelle Leitung zur Verfügung gestellt bekomme.
Der 1und1 Mitarbeiter bestätigte mir auch am Telefon, dass ich meine Vertragszeit beibehalte und ich kündigte erst per Fax (was sie nicht anerkannten) und dann per Post.
So weit so gut… dachte ich mir.

Der Übergang zum neuen DSL Anbieter verlief reibungslos, und ich dachte alles wäre shiny. Dann bemerkte ich plötzlich, dass die 1und1 Internet AG weiterhin Monatsbeiträge abbuchte. Zuerst verwirrt und an einen Fehler glaubend, ließ ich die Beträge zurück buchen und rief dort an.
Man sagte mir, dass mein Vertrag erst im Juli 2011 auslaufen würde (wir erinnern uns an meinen Umzug im Juli 2009!?), ich sagte, dass muss ein Fehler sein und die nette Telefontante sagte mir, ich müsse schriftlich Widerspruch einlegen.
Also tat ich das… und dann war plötzlich nicht mehr alles shiny.

Ich schrieb eine ellenlange Erklärung was und wie es vorgefallen sein müsse, dass man da einen Fehler gemacht habe etc.
Ich bekam auch immer Antwort… standardisierte Texte, die nie auf das Problem eingingen.
Also schrieb ich noch längere Briefe und sandte die dann per e-mail an die entsprechende Stelle.
Die erste Antwort enthielt dabei eine Passage die mir im Grunde sagte, dass ich Recht habe.
„Bitte beachten Sie, dass ein Umzug generell keinen Grund für eine außerordentliche Kündigung des Vertrages darstellt!“
Danke schön 🙂

Ich bezog mich also darauf, denn ich hatte nicht außerordentlich gekündigt… und 1und1 logischerweise auch nicht, denn sonst hätten sie mir das ja mitteilen müssen… oder? Na ich denk mal schon!

Leider kamen dann wieder nur standardisierte Antworten und ich war es langsam Leid mich mit solch Primaten auseinander setzen zu müssen.
Das letzte Schreiben, dass ich von 1und1 erhielt, kündigte die Weiterleitung an ihr Inkassobüro an, mit all den hübschen rechtlichen Konsequenzen die sowas nach sich führen. Für gewöhnlich eine tolle Drohung um jemandem ernsthaft Angst zu machen. Aber ich war/bin ja im Recht. Von daher rief ich meine Rechtschutzversicherung an und ließ mich beraten.
Der Anwalt riet mir, der 1und1 Internet AG in etwa folgendes zu schreiben:
„Sehr geehrte Damen und Herren, ihrer Drohung sehe ich gelassen entgegen, da sie mir bislang noch nicht einmal nachweisen konnten, dass ich im Juli 2009 einen Vertrag mit ihnen abgeschlossen habe, und bitte dies erst einmal schnellstens nachzuholen!“ (ich bin grad zu faul was ich tatsächlich geschrieben habe, aber es war relativ ähnlich)

Dann bekam ich doch tatsächlich Post… aber nicht von der 1und1 Internet AG, sondern von ihrem Inkasso Büro.
Ich öffnete den Brief Freitags um 15:40 Uhr und hatte tatsächlich noch genau 20 Minuten Zeit bei denen jemanden zu erreichen, bevor ich mich das ganze Wochenende darüber ärgern müsse.
Nach einem vernünftigen Gespräch und der Darlegung der Fakten, bat man mich, den ganzen Vorgang zu ihnen zu senden. Auch das machte mich mit einem entsprechendem Brief.
Nach einigem Hin und Her und meinem beharrlichen Wunsch, endlich einen unterschriebenen/im Internet angeklickten/mündlich zugestimmten Vertrag mir auch einfach mal zuzusenden, bekam ich heute wieder Post.

Man würde alle Vorwürfe und Ansprüche fallen lassen, wenn ich einmalig 100,- Euro zahlen würde bis zu einem gewissen Zeitpunkt!

Hört sich erst einmal schön an, denn ich hätte den Kram endlich weg und die Selbstbeteiligung meiner Rechtschutzversicherung beträgt in etwa auch soviel. Aber auf der anderen Seite wäre das ja wie ein Schuldgeständnis meinerseits… oder?

Was ratet ihr mir?
Habt ihr schon von ähnlichem gehört?
Kennt ihr einen guten Anwalt? 😉

Ich danke fürs lesen.
Thorsten


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Meine Katze musste gestern eingeschläfert werden.

Wenn man sich erinnert, dann sterben sie nie… so sagt man.
Meine Katze habe ich vor vielen Jahren aus dem Tierheim geholt. Sie war noch sehr jung, aber voller Angst. Irgendetwas musste ihr in ihrem jungen Leben widerfahren sein, dass sie bis an ihr Lebensende prägte. Ich erfuhr, dass sie vorher bei einer Familie mit einem kleinen Kind war und wieder zurück gebracht wurde. Vielleicht wurde sie dort verrückt.

Meine Katze hieß, und das steht auch genauso in ihrem Impfpass, Monster Schreck. Den Namen Monster hatte sie sich verdient, weil sie niemanden an sich ran ließ. Sobald auch nur eine Hand in ihre Nähe kam, ging sie in Angriffstellung. Und auch jetzt, wo ich dies hier schreibe, kann ich eine Narbe auf meinem Handrücken sehen, wo sie mich tief kratzte.

Erst als sie Nachwuchs bekam, änderte sich ihr verhalten. Sie wurde zutraulicher, wenn auch nicht viel.
Ihre beiden Jungen, denen ich die Namen Merlin und Maeldrew gab, waren wunderbare Exemplare ihrer Spezies.

Merlin war tiefschwarz. Ich bin mehr als einmal nachts über ihn gestolpert wenn ich zu faul war Licht anzumachen. Er war sehr impulsiv und zutraulich. Kaum saß ich auf meinem Bürostuhl am PC, sprang sie direkt auf meine Tastatur um ihre gebührende Aufmerksamkeit zu erlangen. Ich gab Merlin vor etwa vier Jahren in die Obhut zweier Menschen, bei denen er es hoffentlich besser hat, als bei mir, denn ich konnte ihm einfach nicht die Aufmerksamkeit schenken, die Merlin gebraucht hat.

Maeldrew war grau getigert und auch sehr zutraulich, allerdings ohne die aufdringliche Art seines Bruders. Man konnte Maeldrew wie ein Kind mit dem Rücken in die Armbeuge legen und am Bauch streicheln, das hat ihm immer gut gefallen. Leider kam er von einem seiner Ausflüge nie zurück, ich denke, dass er von irgendjemandem mitgenommen wurde und hoffe, dass er jetzt gut umsorgt wird.

Ich werde nie vergessen, wie beide Kinder von Monster das erste Mal auf der Wiese umher tollten oder ihren ersten Schnee sahen. Es war herrlich.

Monster hingegen hatte uns nie auf solcher Art amüsieren können wie ihre beiden Kinder. Zu tief musste ihr Schrecken sitzen, dass sie alles und jedem misstraute, anfauchte, kratzte.

Sie saß oft an der Haustüre um heraus gelassen zu werden, nur um fünf Minuten später wieder herein zu kommen. Das Spiel konnte sie oft täglich wiederholen und es fand sich immer jemand, der sie raus ließ.

Seit zwei Wochen konnte sie nichts mehr essen.
Die Überteuerte Tierärztin in Haibach hatte nochmal eine teure Blutuntersuchung beantragt. Angeblich hatte Monster Krebs.
Als meine Mutter gestern meine Katze in ihrem eigenen Erbrochenen liegend fand, rief sie gleich bei der Ärztin an. Diese hatte aber wohl offensichtlich keine Zeit für meine Katze (was meine Mutter sehr erbost hat). So fuhr meine Mutter nach Sulzbach zu dem Tierarzt bei dem ich schon oft war, aber eigentlich nicht mehr hingehen wollte. Fachlich gut, aber menschlich mag ich ihn nicht.
Sei es wie es sei, er prognostizierte akutes Nierenversagen auf beiden Seiten.
Das Ende war die Spritze.

Ruhe in Frieden Monster!


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Grey Warden Camp

März 9, 2010
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Hallo,

hier sind meine Erlebnisse im Grey Warden Camp auf der Burg Tannenburg vom 05.-07.03.2010
Ich hatte bei Electronic Arts an einem Gewinnspiel mitgemacht und gewonnen.
Die EA Mitarbeiter wollten ein Gedicht von etwa 8 Zeilen, warum man für das Grey Warden Camp eingeladen werden sollte, inkl. Begleitperson. Nebst zweier Damen hatte ich als dritter im Bunde das Glück mit meinem Gedicht auf Begeisterung zu stoßen.
Dafür noch im Nachhinein vielen Dank 🙂

Freitag:

Höchstmotiviert fuhren Alex und ich am Freitag in Aschaffenburg los, um etwa zwei Stunden später auf der Burg Tannenburg anzukommen. Gerade rechtzeitig zum Abendessen, aber etwa eine Viertelstunde zu spät für die allgemeine Begrüßung. Es war jetzt kurz nach halb neun abends und die ersten Schneeflocken landeten auf unseren Köpfen. Nach einem kurzen Gespräch mit Patrick von Electronic Arts luden wir unser Auto aus und brachten die Sachen in den Gemeinschafts-Schlafraum in den ersten Stock der Burg. Wir hatten erst einmal alles in eine Ecke geschmissen und gingen zum Essen, es gab Linseneintopf mit Krakauer Würstchen… lecker sag ich nur 🙂
(Zu diesem Zeitpunkt waren wir bereits schwer eingeschneit)
Danach stellten wir unsere Betten auf und machten uns auf den Weg in den Keller der Burg, der Schatzkammer für dieses Wochenende. Dort standen fünf Rechner und fünf XBox Konsolen und warteten auf Spieler, die das neue Add-On von Dragonage:Origins anzocken konnten und wollten. Wie sollte es auch anders sein (zumindest in Deutschland relativ klar) waren die PC’s alle besetzt und die XBox Konsolen samt und sonders frei.
Naja, einen echten Fan kann ja nichts aufhalten, dachte ich mir, und fing an das Spiel auf einer der Microsoft Konsolen zu spielen. Allerdings verlor ich schon recht schnell die Lust daran. Die Handhabe der Konsole war mir persönlich zu schwer, ich wollte recht bald mein geliebtes Spiel an der gewohnten Umgebung einer Tastatur und Maus spielen. Also wartete ich ein wenig und schaute erst einmal den anderen zu. Dabei machte ich die Bekanntschaft von Nele und Yvonne, letztere eine der Gewinnerinnen des Gedichte Wettbewerbs.
Nach ein paar kurzen Sätzen was sie von dem Spiel halten und was sie generell spielen, wurde ein Platz an einem der anderen PC’s frei. Ich entschuldigte mich und fing an einen Charakter zu basteln. Mensch – männlich – Dieb… noch ein paar Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie ner ganzen Menge Attributspunkte verteilt, und schon ging es los.
Muharharhar hab ich mich gefreut, zwei Sekunden gespielt und schon mitten im Gemetzel… ääh ich mein natürlich Geschehen 😉
Über das Add-On werde ich an dieser Stelle nichts mehr weiter verraten, außer das es verdammt gut ist (soweit ich das natürlich beurteilen kann mit etwas drei Stunden Spielzeit) und ihr es euch gefälligst kaufen sollt.

So langsam lernten wir (also Alex und ich) die anderen Gewinner und deren Freunde, die EA Leute (Patrick und Olli) und die Pressemannschaft kennen. Und dann war da natürlich noch Fernando Melo, Produzent des Spiels und Kanadier, was es mir einfach machte ihn zu verstehen. Ein unglaublich geduldiger und netter Typ dessen einziges Manko es war, kein Deutsch zu sprechen *hust hust*, aber dazu später mehr.

Irgendwann beschlossen wir einfach ins Bett zu gehen, mussten wir doch am Samstag morgen um halb acht aufstehen (müssen ist natürlich übertrieben, aber man will ja auch frühstücken ohne zu hetzen, oder?!)

Samstag:

Gesagt, getan. Im ziemlich kalten (daran konnten auch die knapp 30 Leute und der Linseneintopf nichts ändern) und verschnarchten Schlafsaal legten wir uns ab und zumindest ich schlief friedlich bis etwa um 6 Uhr morgens. Leider musste ich dann ziemlich hurtig in die Toilette hüpfen. Dazu musste man aus dem Schlafsaal raus, die Treppe runter, aus dem Gebäude raus über den Hof ins Nachbar Gebäude rein und natürlich nach ner Minute etwa wieder zurück. Fragt mich nicht warum, aber ich bin durch den Schnee mit meinen Römischen Kampf Sandalen Marke Birkenstock gestiefelt und hatte meine spärliche Nachtbekleidung an, es war also verflixt kalt und nach wenigen Schritten verflixt nass um die Zehen rum.
Naja, ich dachte mir, ich kann dann noch mal ne gemütliche Stunde im warmen Bett verbringen und wollte mich erst gar nicht über meine eigene Unbesonnenheit ärgern. Leider konnte ich nicht mehr schlafen und ärgerte mich von Minute zu Minute einfach mehr, selbst das Zählen der Schnarcher (Schäfchen zählen kann ja jeder) wollte nichts daran ändern, das ich einfach nicht mehr eingeschlafen bin.
Irgendwann war es dann zum Glück halb acht und ich bin einfach aufgestanden, habe mich fertig gemacht und gut gefrühstückt. Dabei habe ich dann auch die andere Gewinnerin des Gedichte Wettbewerbs und ihren Freund (Franziska und Daniel) kennen gelernt und wurde mit ihnen, den beiden Reportern von GameOne (Dennis, der öfter mal Thorsten war und Nicole?) und einem anderen Pärchen in eine Gruppe verfrachtet. Insgesamt gab es vier Gruppen, die im Wechsel vier verschiedene Trainingseinheiten durchlaufen durften. Zuerst waren wir beim Bogenschießen, meiner Lieblingsdisziplin (leider im Freien), danach beim Langschwert, dann nach der Mittagspause Schwert und Schild und schlussendlich bei der sogenannten Mordaxt. Zu den einzelnen Sachen möchte ich eigentlich gar nicht so viel schreiben, außer das ich noch viel Spaß beim Langschwert hatte, mir wie ein Tölpel bei Schwert und Schild vorkam und zur Mordaxt gar nicht erst hingegangen bin (hatte gehört, dass die Schatzkammer mit dem Add-On wieder zugänglich war *fg*)
Ich hatte beim Training durchgehend viel Spaß und wurde ab und an sogar interviewt (die links dazu reiche ich nach, sobald ich sie habe).
Nachdem ich eine Weile das Add-On weiter gespielt hatte, konnte ich mich endlich ein wenig mit Fernando Melo unterhalten. Ich möchte gar nicht wissen wie viele tausende Male er die gleichen Fragen schon beantworten musste, aber er tat es ohne zu Murren und sogar mit Begeisterung. Ich bin immer noch total baff über die Ruhe und Gelassenheit die er ausstrahlt wenn er mit leichtem Enthusiasmus von DA:O und dem Add-On Awakening erzählt. Und er konnte alle Fragen ohne Probleme beantworten, war dabei auch selbstkritisch und hörte sogar lächelnd zu wenn man Verbesserungsvorschläge machte. Viele werden jetzt natürlich sagen „Ok, das muss er machen, das ist sein verdammter Job“ Aber glaubt mir Leute, er ist wirklich ein geduldiger und netter Typ und es hat ja auch niemand von ihm verlangt, unsere Fragen bis 3 Uhr morgens zu beantworten, er hat es aber doch gemacht. Doch dazu wieder mehr später 🙂

Etwa um acht Uhr abends wurden wir dann zur Taverne gebeten. Dort wurden unsere Hände in Rosenwasser gewaschen und wir bekamen einen Aperitif.
Es dauerte dann auch nicht mehr lange und wir bekamen die Vorspeisen, eine leckere Lauchsuppe, dunkles Brot, Schmalz und einen wirklich verflixt gut schmeckenden Frischkäse.
Dann ging die Völlerei erst richtig los, denn das Spanferkel wurde reingetragen. Ein ganzes am Stück das direkt für uns zerteilt wurde. Ach Leute glaubt mir, da möchte man echt kein Vegetarier sein… und ich bin ja zum Glück auch keiner 😉
Die zweite Portion war ein Muss!
An dieser Stelle sei erwähnt, dass ich nicht viele Laster habe, das Essen gehört allerdings definitiv dazu, wie man mir mittlerweile auch gut ansehen kann.

Während des Essens bekamen wir immer wieder leckeres Schwarzbier und Schnaps an den Tisch geliefert, was die Stimmung ohnehin schon auflockerte. Als dann noch der Special Act Corvus Corax anfing zu spielen und auf den Tischen zu tanzen, bebte die kleine Taverne auf der Tannenburg. Irgendwie kam an diesem Abend keiner so wirklich auf die Idee das Add-On weiter zu zocken… aber macht auch nix, ich hatte einen unvergesslichen Abend und werde das Spiel in zwei Wochen, pünktlich zu meinem Geburtstag, weiter spielen.
Der Abend endete feuchtfröhlich aber noch zu klaren Artikulationen befähigt etwa kurz vor drei Uhr morgens. Wir haben uns noch lange mit Fernando Melo unterhalten und ich glaube es gibt von einem anderen Fotografen ein schönes Bild, an dem drei der Mädels schmachtend ihm gegenüber sitzen und an seinen Lippen kleben um seiner, ich zitiere: „Hocherotische Stimme“, zuzuhören. Auf dem Foto dürfte ich auch relativ weit vorgebeugt sitzen und konzentriert aussehend zuhören, das lag aber eher daran, dass ich ihn einfach akustisch zu schlecht verstanden habe… ehrlich 🙂

Sonntag:

Diese Nacht kam mir auch lange nicht so kalt vor, das muss aber am Schnaps gelegen haben, denn viele andere meinten, die Nacht wäre kälter als die vorherige gewesen.
Wie sooft wenn ich was getrunken habe, bin ich sehr früh wieder aufgewacht und gönnte mir lange bevor die meisten anderen aufgestanden sind, den Luxus einer schönen heißen Dusche.
Danach ging es zum Frühstück und zur Einschreibung in die Turnierteilnehmer Liste. Denn wir hatten ja noch das abschließende Turnier zu absolvieren, bevor wir uns Grey Wardens schimpfen durften. Ich entschloss mich für das Bogenschießen, wie etwa sieben andere auch.
Beim Bogenschießen hatten wir in drei Disziplinen zu punkten. Zuerst acht Distanzschüsse auf ein Ziel, dann Schnellschießen und zum Schluss das direkte Duell im K.O. Verfahren. Das Ziel war ein Oger, wie man ihn auch im Spiel findet. Also schön groß und breit.
Leider wurde das ganze ein wenig durch den Dummy einer Prinzessin erschwert. Traf man den Oger gab es einen Punkt, traf man die Olle Nuss gab es einen Punkt Abzug.
Meine fünf Treffer von acht Versuchen beim Distanzschießen waren schon ganz ordentlich und wurden nur von Christian aus Berlin mit einem Treffer mehr übertroffen. Das Schnellschießen, am Vortag noch eine Paradedisziplin von mir, wurde mir zum Verhängnis. Mit dem ersten Schuss streifte ich die Prinzessin, die gleich zu wackeln beginn, mit dem zweiten traf ich sie direkt noch einmal, und sie fiel theatralisch dem Oger direkt in die Arme… tolle Wurst dachte ich mir, und hatte nun ein viel kleineres Feld zum treffen. Das ganze hatte mich so aus dem Konzept gebracht, dass ich nur zwei Pfeile versenken konnte, aber immerhin neun abschoss, was glücklicherweise zusammen gezählt wurde. So konnte ich wenigstens ein paar Punkte gut machen. Leider hatte Christian neun Treffer bei elf Pfeilen und war fast uneinholbar. Beim direkten Duell hatte man drei Pfeile und musste auf einen sechs Fuß hohen und knapp 6 Inch Durchmesser betragende Kartonage schießen. Wenn der Pfeil stecken blieb bekam man 10 Punkte und durfte gegen jemand anderen antreten, wenn man nicht traf keine Punkte und man kam nicht weiter, eben ein K.O. Verfahren.
Ich traf zwei mal mit dem zweiten Pfeil souverän und kam schlussendlich ins Endfinale mit Christian. Wir hatten Gleichstand, da er nicht getroffen hatte. Beide 36 Punkte und nun ging es um alles. Natürlich war es nur Spaß und im Endeffekt ein lustiges Spiel… aber hey, wenn ich schon erster werden kann, dann will ich auch *fg*
Ich traf… aber der Pfeil machte nur eine Kerbe und prallte ab. Schlussendlich hatte Christian mehr Glück (Können?) und traf kurz bevor ich meinen letzten Pfeil auflegen wollte.
Aber immerhin bin ich glücklicher Zweiter. Und sportlich wie ich bin gratulierte ich dem eindeutig besseren und ging dann mit den anderen zum abschließenden Mittagessen. Hühnerfrikase (schreibt man das so?) mit Reis, sehr lecker.

Wir bekamen unser Grey Warden Zertifikat mit dem Ritterschlag durch die Unterschrift von Fernando Melo und dem Schwertmeister Sven von den Gladiatores, die ich noch gar nicht sooft erwähnt habe wie mir gerade auffällt. Schande über mich, das hole ich hiermit nach.
Die Gladiatores haben uns das Wochenende über durch die Trainingseinheiten begleitet und waren auch (wer genau weiß ich nicht) für die Kampfbewegungsabläufe im Spiel zuständig. Super nette Leute von denen man einiges lernen konnte und mit denen das Camp viel Spaß gemacht hat.

Und wie alles Schöne im Leben, ging auch dieses Wochenende viel zu schnell vorbei.
Ich bedanke mich noch einmal recht herzlich bei Olli und Patrick von EA für die Auswahl meines Gedichtes.
Bedanke mich bei den meisten Presseleuten (wie Christoph und Sandra, Bernd und Flo) und anderen Gewinnern für ein tolles Event. Leute, ich vermisse euch schon jetzt. Wann treffen wir uns wieder? 😉

Ich weiß, ich habe bestimmt jemanden vergessen in meinen Erzählungen. Nehmt es mir nicht krumm, bin ja nicht mehr der jüngste *hust*

Viele Grüße
Thorsten, der ab und an mal Dennis hieß 😉


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Gestern im Burger King

Am Sonntag abend hatten meine Freundin und ich große Lust auf ein paar Burger vom Burger King. Bis gestern gab es dazu noch ein paar Sparscheine die wir nutzen wollten. Gesagt, getan.
Wir fuhren zum nächsten Burger King und bestellten ein Double Cheesburger und ein Long Chicken Menü.
Schon an der Bestell-Säule fing der Ärger an, das Mist Ding fabrizierte mehr Rauschen als meine alten Boxen auf Höchstleistung.
Nach dem bestellen, und meiner Hoffnung, dass alles richtig verstanden wurde, fuhren wir vor zum Ausgabeschalter.
Ich gab einem jungen Angestellten die Sparscheine und das Geld, er wies uns an ein Stück weiter vorne zu parken weil noch nicht alles fertig sei. Bevor ich losfuhr erklärte ich dem jungen Mann noch, ordentlich erzogen wie ich bin, auf das Rauschen der Bestell-Säule hin. Mit einem Blick den ich zwischen dämlich und Desinteresse einstufen würde, brummelte er etwas vor sich hin das ich weder verstand noch als ernstzunehmende Erwiederung einstufen mochte.
Nunja, wir fuhren auf den angewiesenen Platz und warteten. Wir scherzten ein wenig, planten die Woche und die Zeit verging.
Im Rückspiegel sah ich einen schwarzen BMW der nach mir bestellt hatte und auch warten musste, dieser wartete jedoch direkt am Ausgabeschalter. Nach ein paar Minuten hatte der BMW was er wollte und fuhr weg. Meine Freundin sagte was ich bereits dachte… wir wurden bestimmt vergessen. Aber nein, ich konnte mich noch selbst davon überzeugen, dass wir nicht vergessen wurden. Unser Essen wurde ja zubereitet… oder?
Nach knapp 15 Min. startete ich, setzte zurück an den Ausgabeschalter und klopfte an die Scheibe. Der gleiche junge Mann wie vorhin machte auf und wollte seinen Standard Spruch loslassen als er mich schlußendlich erkannte. Ich fragte ob er uns vergessen hat und ohne Erwiederung drehte er um und fing an unser Essen einzupacken… als hätten wir eben erst bestellt.
Weder eine Entschuldigung noch ein freundliches Wort, nur der gleiche dämliche Ausdruck im Gesicht wie vorher schon.
Wir packten unser Essen und fuhren nach Hause mit dem Versprechen, das nächste Mal wieder woanders essen zu gehen.

Mein persönliches Fazit:
Manche Menschen haben mehr Hohlraum zwischen ihren Ohren als gut für sie oder ihre Mitmenschen ist.


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Mein Spaß heute im Media Markt

Februar 6, 2010
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Da dachte ich mir doch heute ich gehe in den örtlichen Media Markt und kaufe mir einen neuen Fotoapparat. Im Internet hatte ich mir im Vorfeld einige angesehen und die Auswahl auf zwei beschränkt.
Die Fujifilm FinePix S2000HD und die Kodakt Z1012 IS.
Letztere gibt es im Media Markt nicht, erstere war sogar da.
Nach kurzem Suchen hatte ich die Fuji in der Hand, enthusiastisch wie ich bin hob ich sie gleich hoch um sie mir näher zu betrachten, als plötzlich ein schriller Alarm ertönte. Erschrocken schaute ich zum Verkäufer, der erklärte, dass ich zu stark an dem Sicherungskabel gezogen hatte. Etwas verwundert entschuldigte ich mich und studierte die Kamera weiter.
Über die Funktionen der Kamera lasse ich mich hier jetzt mal nicht weiter aus, ich hatte nämlich gar nicht soviel Zeit mir alles anzuschauen, fing doch der doofe Alarm gleich wieder an. Ich schaute mich wieder schuldbewußt um, der Verkäufer war allerdings zu den Kassen gegangen. Dort schauten sich auch schon diverse Kassiererinnen zu mir um und redeten offensichtlich über mich… naja, was ich nicht höre muß mich auch nicht interessieren. Der zuständige Verkäufer kam zu mir zurück um den Alarm wieder auszuschalten. Auf mein „Entschuldigung“ kam keine Erwiederung, nur ein starrer gelangweilter Blick.
Das war auch der Zeitpunkt, an dem ich beschloss nicht nur hier nichts zu kaufen, sondern auch Blogger zu werden.
Ich legte die Kamera weg, drehte mich zu dem Verkäufer um und wollte ihn auf die Probe stellen. Ich erklärte ihm, dass die Fuji nicht so mein Fall wäre und ich mir erst gern die Kodak anschauen würde bevor ich mich entscheide.
An diesem Punkt hätte ich von einem Verkäufer ein Einwand erwartet. Ich hätte erwartet, dass er mir ein anderes Modell zeigen würde um mich vom Media Markt, seinen Leistungen und seinem Angebot zu überzeugen.
Ein guter Verkäufer macht so etwas. Aber das ist wohl das Problem mit dem Media Markt, gute Verkäufer werden nicht benötigt. Stattdessen reicht es, wenn man Leute hat, die Bestellungen schreiben können und ab und an einen Alarm von unvorsichtigen Kunden abschalten können.

Fazit: Wenn man was im Media Markt kaufen möchte, dann sollte man vorher schon genau wissen was man will.
Und jeder der erzählt „DAS IST MEIN LADEN“, denn kann ich nicht mehr für voll nehmen.

Grüße
Tarvios


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Hallo Welt

Es gibt einfach zu viel was ich erzählen möchte.
Aus diesem Grund habe ich heute beschlossen zu bloggen.
Für Tipps, Infos und Kritiken bin ich natürlich dankbar.

Viele Grüße
Tarvios


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